Eine computergestützte Instandhaltungssoftware (englisch CMMS, Computerized Maintenance Management System; französisch GMAO) ist eine Software für die Verwaltung der Instandhaltungstätigkeiten eines Anlagen- und Gerätebestands. Sie zentralisiert das Inventar der Anlagen (Maschinen, Fahrzeuge, technische Einrichtungen, Gebäude), die Historie der Einsätze, die verbrauchten Ersatzteile und die damit verbundenen Kosten. Der Nutzen ist zweifach: die Anlagen zuverlässiger machen, indem ungeplante Stillstände reduziert werden, und das Instandhaltungsbudget durch eine genaue Nachverfolgung der Vorgänge im Griff behalten.
Eine CMMS-Lösung unterscheidet mehrere Arten von Einsätzen. Die korrektive Instandhaltung repariert nach einem Ausfall; die vorbeugende Instandhaltung erfolgt in geplanten Intervallen oder nach Nutzungszählern, um Verschleiß vorzubeugen; und sofern Sensoren vorhanden sind, wird die zustandsorientierte oder vorausschauende Instandhaltung auf Grundlage des tatsächlichen Anlagenzustands ausgelöst. Das zentrale Objekt der Software ist der Arbeitsauftrag (Instandhaltungsauftrag), der den auszuführenden Vorgang, die eingesetzten Ressourcen, die verwendeten Teile und die aufgewendete Zeit beschreibt.
Eine CMMS-Lösung ermöglicht die Steuerung der Instandhaltungsleistung anhand normierter Kennzahlen, insbesondere des MTBF (mittlere störungsfreie Betriebsdauer zwischen zwei Ausfällen) und des MTTR (mittlere Reparaturdauer), die jeweils die Zuverlässigkeit und die Instandhaltbarkeit einer Anlage messen. Diese Metriken helfen, kritische Anlagen zu identifizieren, die Ersatzteilbestände zu dimensionieren und zwischen wiederholter Reparatur und Ersatz abzuwägen.
Das Instandhaltungsmodul von eyeot greift diese Grundsätze der Anlagenverwaltung und der Einsatznachverfolgung innerhalb des ERP auf.