E-Commerce-Modul — Omnichannel-Orchestrierung

Steuern Sie Ihren E-Commerce aus dem ERP: Shopify, WooCommerce und einheitlicher Lagerbestand

Das E-Commerce-Modul verbindet Ihr ERP mit Ihren Shopify- und WooCommerce-Shops und orchestriert den Datenfluss zwischen Web, Kasse und Backoffice. Katalog, Bestellungen, Lagerbestand und Zahlungen bleiben auf einer einzigen Datenbasis abgestimmt, ohne Doppelerfassung. Konzipiert für Händler, die über mehrere Kanäle verkaufen, verhindert es Überverkäufe und zentralisiert die Multichannel-Steuerung.

Für kleine und mittlere Unternehmen, die über Shopify oder WooCommerce online verkaufen – oft parallel zu einem stationären Geschäft oder einem B2B-Kanal – und einen einheitlichen Lagerbestand sowie einheitliche Bestellungen ohne Doppelerfassung wünschen.

Was Sie tun können

Shopify- & WooCommerce-Konnektoren

Verbinden Sie Ihre Shops über OAuth bei Shopify und die REST-API bei WooCommerce. Jede Verbindung löst eine Erstsynchronisierung und die automatische Registrierung der Webhooks aus. Mehrere Shops pro Organisation werden nativ unterstützt.

Import von Web-Bestellungen ohne Dubletten

Bestellungen werden per Webhook oder durch periodischen Abruf (alle 5 Minuten, cursorbasiert) übernommen und erzeugen einen eyeot-Kundenauftrag. Der Import ist idempotent je Kombination aus Shop und externer Kennung.

Synchronisierter Lagerbestand gegen Überverkauf

Ein Kassenverkauf oder eine Lagerbewegung überträgt die verfügbare Menge automatisch an die aktiven Shops. Die Übertragung ist gedrosselt (höchstens eine Übermittlung alle 2 Minuten je Produkt), um Überverkäufe zwischen den Kanälen zu vermeiden.

Aus dem ERP gesteuerter Katalog

eyeot bleibt der führende Katalog (Master): Beim Anlegen oder Aktualisieren eines Produkts werden Preis, Fotos und Beschreibung an die Shops übertragen – über ein SKU-Mapping je Shop und mehrwährungsfähig.

Signierte Webhooks und Wiederholung fehlgeschlagener Vorgänge

Shopify- und WooCommerce-Webhooks werden per HMAC-Signatur geprüft und idempotent verarbeitet. Fehlgeschlagene Synchronisierungen werden automatisch mit exponentiellem Backoff wiederholt.

Erfassung abgebrochener Warenkörbe

Nicht abgeschlossene Warenkörbe werden erkannt und protokolliert (Status abgebrochen, zurückgewonnen oder abgelaufen) und nach 30 Tagen DSGVO-konform gelöscht. Sie können für vertriebliche Nachfassaktionen genutzt werden.

Abgleich von Zahlungen und Erstattungen

Zahlungen (Stripe, PayPal, Shopify Payments) werden den Web-Bestellungen zugeordnet, und Erstattungen werden mit ihrer externen Referenz an die Buchhaltung übergeben.

Compliance & Vertrauen

Verschlüsselte Shop-Zugangsdaten

Die Zugangsdaten der Shops werden verschlüsselt (Fernet) und zusammen mit ihrem Webhook-Secret gespeichert. Die Rotation der Token erfordert eine eigene Administrationsberechtigung.

DSGVO: Datenminimierung und automatische Löschung

Abgebrochene Warenkörbe werden nach 30 Tagen gelöscht, Synchronisierungsprotokolle nach 90 Tagen. Web-Kunden werden anhand des E-Mail-Hashwerts dedupliziert.

Betroffenenanfragen (DSR)

Das Modul ist durch das DSGVO-Anfragesystem der Plattform abgedeckt (Auskunft, Berichtigung, Löschung, Datenübertragbarkeit).

Funktioniert mit Ihren anderen Modulen

  • Lager — Synchronisierung und Schutz vor Überverkauf
  • Kasse — kanalübergreifende Lagerreduzierung
  • Finanzen — abgeglichene Bestellungen und Zahlungen
  • Lieferung — Versand der Web-Bestellungen
  • CRM — deduplizierte Web-Kunden
  • Supply Chain — durch die Web-Nachfrage ausgelöste Nachbestellung

Häufige Fragen

Welche E-Commerce-Plattformen kann ich anbinden?
Das Modul basiert auf den Konnektoren für Shopify (OAuth) und WooCommerce (REST-API). Sie können mehrere Shops innerhalb einer Organisation verwalten.
Wie vermeide ich, ein nicht vorrätiges Produkt über mehrere Kanäle zu verkaufen?
Jeder Kassenverkauf oder jede Lagerbewegung (Lieferantenwareneingang, Umlagerung, Korrektur) überträgt die verfügbare Menge an die aktiven Web-Shops. Die Übertragung ist auf höchstens eine Übermittlung alle 2 Minuten je Produkt gedrosselt, was Überverkäufe über mehrere Kanäle begrenzt.
Können Web-Bestellungen Dubletten erzeugen?
Nein. Der Bestellimport ist idempotent je Kombination aus Shop und externer Kennung, und eingehende Webhooks werden idempotent verarbeitet. Dieselbe Bestellung wird nie zweimal importiert.
Was passiert, wenn ein Webhook verpasst wird?
Ein periodischer Bestellabruf (alle 5 Minuten, cursorbasiert) dient ergänzend zu den Webhooks als Sicherheitsnetz. Fehlgeschlagene Synchronisierungen werden mit exponentiellem Backoff wiederholt.
Sind meine Shop-Zugangsdaten sicher?
Ja. Die Zugangsdaten werden verschlüsselt (Fernet) und zusammen mit ihrem Webhook-Secret aufbewahrt. Webhooks werden per HMAC-Signatur geprüft, und die Token-Rotation ist einer Administrationsberechtigung vorbehalten.
Kann ich meinen Katalog aus dem ERP statt aus dem Shop steuern?
Ja. eyeot fungiert als führender Katalog (Master): Beim Anlegen oder Aktualisieren eines Produkts werden Preis, Fotos und Beschreibung an die aktiven Shops übertragen – über ein SKU-Mapping je Shop.

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eyeot ist ein französisches All-in-one-ERP für kleine und mittlere Unternehmen, in Frankreich gehostet und DSGVO-konform. Kostenlos für Privatnutzer (1 Benutzer, alle Module); einfache Team-Pakete für Unternehmen.